Breitbandatlas

Der Breitbandatlas ist eine öffentlich zugängliche Informationsplattform, die generalisierte und anonymisierte Daten der Netzbetreiber über die Breitbandversorgung in Gütersloh darstellt. Ziel des Breitbandatlas ist es, die aktuelle als auch die Ende 2015 zu erwartende Breitbandverfügbarkeit in Gütersloh abzubilden.
 
Die für den Breitbandatlas definierten Bandbreitenklassen stellen die auf Basis der durchgeführten Verfügbarkeitsanaylse theoretisch möglichen Geschwindigkeiten dar. Die real erreichbaren Bandbreiten hängen von sehr vielen Faktoren ab und können daher im Ergebnis abweichen.
 

Berechnung der Breitbandverfügbarkeit:

Grundlage für die Analyse und Auswertung waren leitungsgebundene Technologien wie die Kabel- und Telefonnetze. Drahtlose Technologien wie Richtfunk oder LTE wurden nicht mit in die Auswertung einbezogen.

Die Daten der Netzbetreiber wurden in einer räumlichen Datenbank gespeichert und mit Hilfe der zuvor definierten Bandbreitenklassen je nach Verfügbarkeit zusammengefasst.
In Verbindung mit einem routingfähigen Straßennetz (Knoten-Kanten-Modell) wurde ein komplexes Netzwerkanalysemodell erstellt. Für dieses Modell wurden die aus dem Liegenschaftskataster verfügbaren Hauskoordinaten mittels einer geometrischen Funktion lotrecht an das Straßennetz angebunden.
 
 
 
Im Ergebnis der Netzwerkanalyse wurde die kürzeste Verbindung zwischen den Hauskoordinaten und den Verteilerknoten der Netzbetreiber berechnet. Im Breitbandatlas werden die Ergebnisse als sog. Einzugsgebiet-Polygone dargestellt. Die Ergebnise sind Netzbetrieber neutral - Rückschlüsse auf Daten einzelner Unternehmen sind nicht mehr möglich.
 

Für die Netzwerkanalyse wurden die Bandbreitenklassen in Abhängigkeit zu den Leitungslängen gesetzt - folgende „konservative“ Werte bildeten die Grundlage für die Analyse.
 
aktueller Stand:
Stand Ende 2015:
Vergleicht man die Werte aus den beiden Tabellen, so zeigen sich Bandbreitenunterschiede auf den ersten 2.000 m Leitungslänge. Der Grund dafür liegt in der VDSL 2 Technik mit Vectoring. Die für 2015 geplanten Ausbauarbeiten der Netzbetrieber verwenden diese Technik und können somit höhere Geschwindigkeiten erzielen.