G.3 Öffentliche Wasserversorgung

Bearbeitungsstand: 05/2017

Wassergewinnung

Die Versorgung der Gütersloher Bürger mit Trinkwasser in ausreichender Menge und einwandfreier Qualität hat die Stadt Gütersloh ihren Stadtwerken als Aufgabe übertragen. Eine Ausnahme hierbei bilden das frühere Gemeindegebiet Isselhorst, in dem die Trinkwasserversorgung durch einen eigenen Wasserbeschaffungsverband geregelt wird, sowie circa 3.000 Haushalte überwiegend im Außenbereich von Gütersloh, die aus eigenen Hausbrunnen Trinkwasser gewinnen.

Die Stadtwerke Gütersloh GmbH betreiben zur Erfüllung ihrer Aufgabe 3 Wasserwerke. Dies sind:

  • Wasserwerk Langer Weg mit dem Wassergewinnungsgebiet Spexard,
  • Wasserwerk Nordrheda-Ems mit den Wassergewinnungs­gebieten Rhedaer Forst und Sudheide,
  • Wasserwerk Quenhorn mit dem Wassergewinnungsgebiet Quenhorn.

Zur Trinkwassergewinnung fördern die Stadtwerke Grundwasser aus 45 Kiesschüttungsbrunnen aus Tiefen zwischen circa 15 und 25 Metern. Der Untergrund besteht aus feinen bis mittleren Sanden und teilweise auch aus Kies. In diesen wasserführenden Schichten befindet sich das Grundwasser. Darunter liegt eine wasserundurchlässige Mergelschicht.

Vertikalbrunnen bestehen - vereinfacht gesagt - aus langen, in den Untergrund eingebrachten Rohren, die in Höhe der grundwasserführenden Schicht Eintrittsöffnungen besitzen. Durch diese kann das Grundwasser einströmen. Durch eine elektrische Unterwasserpumpe wird das Wasser zur Aufbereitung ins Wasserwerk gefördert.

Bei einem Horizontalbrunnen liegen die mit Schlitzen versehenen Filterrohre in der grundwasserführenden Schicht horizontal im Untergrund. Bei den Stadtwerken Gütersloh  besitzt jeder Horizontalbrunnen 4 Filterstränge von jeweils 30 Metern Länge. Die Förderleistung kann das Mehrfache eines Vertikalbrunnens betragen.

Quelle: Stadtwerke Gütersloh

Quelle: Stadtwerke Gütersloh

 

 

Wasserrechte

Wasserrechte sind die Voraussetzung für die Entnahme von Grundwasser. Die Verleihung der Wasserrechte erfolgt als Bewilligung oder Erlaubnis durch die Bezirksregierung Detmold, das stärkere Recht stellt die Bewilligung dar. Hierin sind die maximalen Grundwasser-Entnahmemengen stündlich, täglich und jährlich für jede Wassergewinnungsanlage geregelt.

Vorbedingungen für die Verleihung eines Wasserrechtes sind vorherige Untersuchungen und Berechnungen, mit denen das Grundwasservorkommen und die jährliche Grundwasserneubildungsrate bestimmt werden. Unter anderem wird mehrere Jahre vor Beginn einer geplanten Wasserförderung an hierfür errichteten Beobachtungspegeln die Höhe des Grundwasserstandes aufgezeichnet.

Die Menge an Grundwasser, die jährlich entnommen wird, darf das lang­jährige Mittel der Grundwasserneubildung nicht überschreiten, damit die Grundwasservorräte auf Dauer erhalten bleiben.

In der Regel werden Wasserrechte langfristig für 20 bis 30 Jahre vergeben, um die dem Wohl der Allgemeinheit dienenden Investitionen wirtschaftlich zu sichern. Danach muss neu beantragt werden, wobei neuere Erkenntnisse oder z. B. klimatische Veränderungen bei der Höhe des neu zu ge­währenden Wasserrechtes berücksichtigt werden.

Wasserrechte sind unter anderem mit der Auflage verbunden, monatliche Messungen des Grundwasserstandes an einer vorgeschriebenen Anzahl von Messpegeln vorzunehmen und an die zuständigen Behörden zu übermitteln. Dies dient der Kontrolle der Grundwasserentwicklung. Ständig sinkende Grundwasserstände würden bedeuten, dass mehr Wasser entnommen wird als nachgebildet werden kann. In den Wassergewinnungsgebieten der Stadtwerke Gütersloh GmbH ist kein weiteres Absinken des Grundwasserstandes in Folge der Trinkwasserentnahme zu beobachten.

 

Wasseraufbereitung

Das in Gütersloh und Umgebung gewonnene Grundwasser enthält aufgrund der geologischen Bedingungen Eisen und Mangan - Stoffe, die dem Wasser ein unästhetisches Aussehen und einen unangenehmen Geruch verleihen und unter anderem zu Verfärbungen der Wäsche führen können. Nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen wird Mangan für die Zubereitung von Säuglingsnahrung aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt, Eisen ist gesundheitlich unbedenklich.

In den Wasserwerken werden in Schnellfilteranlagen Eisen und Mangan in 2 Stufen entfernt (vergleiche Betriebsschema). Während der 1. Aufbereitungsstufe wird dem Rohwasser Sauerstoff aus der Luft zuge­führt. Eisen bildet mit dem Sauerstoff braune Flocken, die im Filter zurückgehalten werden. Anschließend wird das Wasser in einer Riesleranlage unter erneuter Zufuhr von Luft verrieselt. Hierbei entweicht Kohlensäure (CO2) und der pH-Wert wird angeglichen. In der 2. Aufbereitungsstufe wird mit Hilfe des erneut zugeführten Sauerstoffs Mangan ausgeflockt und abfiltriert.

Das aufbereitete Trinkwasser wird über drehzahlgeregelte Pumpen dem Bedarf entsprechend in das Trinkwassernetz abgegeben. Aus korrosionstechnischen Gründen wird dem Wasser Phosphat zugesetzt (siehe Seite G. 3-6) Das Grundwasser ist von Natur aus keimarm, so dass auf den Zusatz von Chlor im Normalbetrieb verzichtet werden kann.

Quelle: Stadtwerke Gütersloh

 

 

Speicheranlagen

Von der zentralen Trinkwasserversorgung wird erwartet, dass sie Wasser nicht nur in guter Qualität, sondern auch stets in genügender Menge darbietet. Wegen des schwankenden Bedarfs ist die Abgabe von Wasser über einen Zeitraum von 24 Stunden sehr ungleichmäßig, auch sind deutliche jahreszeitliche Unterschiede festzustellen.

Die Bedarfsspitzen am Morgen und am Abend sind über direkte Aufbereitung und Förderung ins Netz allein nicht abzudecken. Hierzu dienen die Reinwasserbehälter, die vorrangig in den Schwachlastzeiten aufgefüllt werden. Mit dieser Reserve können auch etwaige Betriebsstörungen ausgeglichen werden. Außerdem muss jederzeit Feuerlöschwasser zur Verfügung gestellt werden können.

Das Wasserwerk Langer Weg besitzt einen Behälter mit 4.000 Kubikmeter, das Wasserwerk Nordrheda-Ems 2 mit je 2.000 Kubikmeter und das Wasserwerk Quenhorn 2 Behälter mit je 2.000 Kubikmeter Speichervolumen.

 

Trinkwasserqualität

Nach den Vorschriften der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) ist das von der öffentlichen Wasserversorgung gelieferte Trinkwasser chemisch und bakteriologisch zu untersuchen. Art und Häufigkeit der Untersuchungen sind vorgeschrieben. Durchgeführt werden diese Untersuchungen von einem unabhängigen, akkreditierten Labor.

Die Vorgaben der Trinkwasserverordnung beschreiben den Mindestumfang der notwendigen Untersuchungen. Zur Gewährleistung einer jederzeit hygienisch und chemisch einwandfreien Trinkwasserqualität sind vom Wasserversorger zwangsläufig zahlreiche weitere Untersuchungen vorzunehmen, wie z. B.:

  • Überwachung der Wassereinzugsgebiete mittels Vorfeldmessstellen,
  • regelmäßige Kontrolle der Förderbrunnen,
  • laufende Überwachung der Aufbereitungsvorgänge in den Wasserwerken,
  • Dokumentation der Beschaffenheit des abgegebenen Trinkwassers,
  • Kontrolle der Trinkwasserqualität im Rohrnetz und beim Verbraucher.

Diese umfangreichen Aufgaben werden vom SWG-eigenen Labor für Trinkwasser und Umweltschutz wahrgenommen. Auch dieses Labor ist akkreditiert und stellt somit seine Kompetenz regelmäßig unter Beweis. Die Stadtwerke Gütersloh erfüllen mit diesen zusätzlichen Untersuchungen ihre Sorgfaltspflicht und Verantwortung gegenüber Bürgern und Behörden.

Die Trinkwasseruntersuchung umfasst neben der Analyse der natürlichen Inhaltsstoffe des Wassers, wie Eisen, Mangan, Härte­bildnern und Neutralsalzen, auch die Prüfung auf unerwünschte Stoffe, wie Schwermetalle, Nitrat, PAK und Pflanzen­schutzmittel. Zur Information interessierter Kunden halten die Stadtwerke Gütersloh eine Zusammenfassung der Analysen­ergebnisse bereit. Diese jährlich aktualisierte Liste beschreibt die Trinkwasserqualität der drei Gütersloher Wasserwerke und stellt jeweils die Mittelwerte aus den Untersuchungen eines Kalenderjahres dar.

Die Grenzwerte der TrinkwV werden für alle Parameter bei den Stadtwerken Gütersloh mit großem Sicherheitsabstand eingehalten. Auch der Nitratgehalt bleibt, dank verschiedener landwirtschaftlicher Kooperationsmaßnahmen in den Einzugsgebieten (siehe Seite G. 3-6), bei allen 3 Wasserwerken unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm pro Liter. Das Gütersloher Trinkwasser ist daher von ausgezeichneter Qualität.

Zu gelegentlichen Beschwerden aus der Bevölkerung führt allerdings der recht hohe Gehalt an Härtebildnern. Mit einer Gesamthärte von 16 - 19° dH (deutscher Härte) bzw. 2,9 - 3,5 mmol Calciumcarbonat pro Liter ist das Wasser dem Härtebereich "hart" zuzuordnen. Die damit verbundenen Kalkablagerungen an Armaturen und Sanitäreinrichtungen werden von manchen Kunden als Beeinträchtigung der Gebrauchsfähigkeit des Wassers empfunden. Der Einbau von privaten Enthärtungsanlagen ist allerdings bei der vorliegenden Gesamthärte weder aus wirtschaftlichen noch aus ökologischen Gesichtspunkten sinnvoll.

Die Qualität des Gütersloher Trinkwassers auf einen Blick: (Mittelwerte 2016)
    Langer Weg
Spexard
Nordrheda-Ems Quenhorn Grenzwert lt.
Trinkwasser
-verordnung
Aluminium mg/l n.n n.n. n.n. 0,2
Ammonium mg/l n.n. n.n. n.n. 0,5
Antimon µg/l n.n. n.n. n.n. 5
Arsen µg/l n.n. n.n. n.n. 10
Basekapazität mmol/l 0,47 0,45 0,38  
Benz(a)pyren µg/l n.n. n.n. n.n. 0,01
Benzol µg/l n.n. n.n. n.n. 1
Bor mg/l 0,03 0,05 0,05 1
Blei µg/l n.n. n.n. n.n. 10
Cadmium µg/l n.n. n.n. n.n. 3
Calcium mg/l 121 111 128  
Chlorid mg/l 50,3 35,3 39,1 250
Chrom µg/l n.n. 0,5 n.n. 50
Cyanid mg/l n.n. n.n. n.n. 0,05
1,2-Dichlorethan µg/l n.n. n.n. n.n. 3
Eisen mg/l 0,04 0,01 n.n. 0,2
elektr. Leitfähigkeit(20° C) µS/cm 756 683 762 2500
Färbung 1/m 0,5 0,2 0,3 0,5
Fluorid mg/l 0,13 0,16 0,17 1,50
Gesamthärte °d 18,0 16,7 19,1  
Gesamthärte mmol CaCO3/l 3,21 2,99 3,41  
Härtebereich   hart hart hart  
Hydrogencarbonat mg/l 277 251 283  
Kalium mg/l 3,7 4,9 6,2  
Karbonat-Härte °d 12,9 11,7 13,1  
Kupfer mg/l n.n. 0,05 0,01 2
Magnesium mg/l 4,5 5,3 5,3  
Mangan mg/l n.n. n.n. n.n. 0,05
Natrium mg/l 27,5 22,5 20,8 200
Nickel µg/l 0,1 0,1 0,5 20
Nitrat mg/l 10,4 20,5 10,4 50
Nitrit mg/l n.n. n.n. n.n. 0,50
PAK 1) mg/l n.n. n.n. n.n. 0,0001
PBSM 2) (gesamt) mg/l n.n. n.n. n.n. 0,0005
(einzeln. Substanz) mg/l n.n. n.n. n.n. 0,0001
Phosphat, gesamt mg/l 0,43 1,0 1,24 6,7
pH-Wert   7,28 7,27

7,38

6,5 < pH < 9,5
Quecksilber µg/l n.n. n.n. n.n. 1
Sauerstoff mg/l 6,8 7,0 10,1  
Säurekapazität mmol/l 4,59 4,16 4,68  
Sulfat mg/l 64,5 65,6 85,6 250
TOC 3) mg/l 6,4 3,2 5,1  
Trichlorethen und
Tetrachlorethen
µg/l n.n. n.n. n.n. 10
Trihalogenmethane mg/l 0,00004 n.n. n.n. 0,05
Trübung NTU 0,31 0,12 0,01 1
Uran mg/l n.n. n.n. n.n. 0,01
Vinylchlorid µg/l n.n. n.n. n.n. 0,5
  • 1) PAK = Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe
  • 2) PBSM = Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmittel
  • 3) TOC = gesamter organischer Kohlenstoff
  • n.n. = nicht nachweisbar

Den Wasserwerken können im Regelfall folgende Versorgungsbereiche zugeordnet werden:
Avenwedde-Mitte, Innenstadt (südlich der Bahnlinie), nördliches Spexard, Sundern: Langer Weg
Innenstadt (nördlich der Bahnlinie), Kattenstroth, Pavenstädt, südliches Spexard: Nordrheda-Ems
Avenwedde-Bahnhof, Blankenhagen, Friedrichsdorf, Nordhorn: Quenhorn
(Betriebsbedingt kann es zeitweilig zu Änderungen der Versorgungsbereiche kommen)

Quelle: Stadtwerke Gütersloh

 

Kupferaustrag aus Hausinstallationen und Phosphatdosierung

Seit circa 30 Jahren werden Hausinstallationen zur Trinkwasserversorgung in Gütersloh üblicherweise in Kupferrohr verlegt. Kupfer hat in Abhängigkeit von der Beschaffenheit des verwendeten Trinkwassers die Neigung, bei längerer Stagnation des Wassers in geringen Teilen in Lösung zu gehen. Das vom Wasserwerk gelieferte Wasser ist praktisch kupferfrei, eine Anreicherung mit Kupfer erfährt es allerdings durch Kupfermaterialien, die vor dem Jahr 2000 in Hausinstallationen überwiegend eingesetzt wurden. Um mögliche gesundheitliche Auswirkungen hierdurch zu vermeiden, wurden mit der DIN 50930 Teil 6 im August 2001 die Einsatzbereiche für metallische Werkstoffe neu definiert mit der Konsequenz, dass im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Gütersloh ungeschütztes Kupfer als Werkstoff für Hausinstallationen nicht mehr eingesetzt werden darf.

Dieser Austrag führt zu einer Aufkonzentration des Kupfers in der städtischen Kläranlage. Um eine landwirtschaftliche Verwertung des Klärschlamms weiterhin zu ermöglichen, wird dem Trinkwasser Phosphat zudosiert. Phosphat führt zu einer optimalen Schutzschichtausbildung in Trinkwasserleitungen und reduziert so den Kupferaustrag. Eine deutliche Senkung des Kupfergehaltes im Klärschlamm ist seitdem zu beobachten. Das dem Trinkwasser zugesetzte Phosphat ist ein zugelassener Lebensmittelzusatzstoff; die natürlichen Phosphatgehalte in der Nahrung übersteigen den Phosphatzusatz zum Trinkwasser um ein Vielfaches. Weitere Informationen hierzu hält die Kundenberatung der Stadtwerke Gütersloh GmbH bereit.

Der Kupfer-Grenzwert der Trinkwasserverordnung für eine wöchentliche Durchschnittsprobe beträgt 2 Milligramm pro Liter. Dieser Wert wird in Gütersloh ohne Probleme eingehalten.

 

Kooperation Landwirtschaft / Wasserwirtschaft

Zum Schutz des Trinkwassers vor unerwünschten Stoffen, insbesondere aus der Landwirtschaft (Nitrat, Pflanzenschutzmittel) kooperieren die SWG seit 1989 mit den in den Schutzgebieten tätigen Landwirten. Die Nitratgehalte des Gütersloher Trinkwassers konnten durch diese Aktivitäten in den letzten Jahren gesenkt werden (siehe unten stehende Abbildung). Weitere Informationen zur Kooperation mit der Landwirtschaft  enthält Kapitel G.15.

Quelle: Stadtwerke Gütersloh

 

 

Wasserverteilung

Mit Hilfe von drehzahlgeregelten Pumpen wird das Wasser ins Rohrnetz gepumpt und erreicht die Kunden mit einem gleichmäßigen Druck von 4 bar. Etwa 5,2 Millionen Kubikmeter Wasser verteilen die Stadtwerke Gütersloh jedes Jahr, wobei neben der Stadt Gütersloh die Gemeinde Herzebrock-Clarholz komplett mit Trinkwasser versorgt wird und die Stadt Harsewinkel eine Teillieferung erhält.

Die Wasserverteilung zum Kunden erfolgt über ein mehr als 500 Kilometer langes, weitverzweigtes Rohrnetz, hier sind Rohre der Durchmesser 50 bis 500 Millimeter als Hauptleitungen verlegt. Die Versorgung geschieht über rund 20.000 Hausanschlüsse.

Lage der Wasserwerke und Trinkwasserverteilungssystem in Gütersloh:

Quelle: Stadtwerke Gütersloh

 

Wegen des in Richtung Friedrichsdorf ansteigenden Geländes und der teilweise weiten Entfernungen werden im Netz 3 Druckerhöhungsanlagen betrieben, die für einen genügenden Druck am Hausanschluss der Verbraucher in Avenwedde und Friedrichsdorf und in Teilen von Spexard sorgen. Eine Anlage zur Druckerhöhung und -regelung befindet sich an der Hülsbrockstraße und 2 Anlagen in der Straße "Am Anger".

Der Wasserturm im Herzen der Stadt Gütersloh, der aus den Gründerjahren der zentralen Wasserversorgung um 1888 stammt, wird nicht mehr für die Wasserversorgung genutzt. Er steht heute unter Denkmalschutz.

Die Trinkwasserabgabe in Gütersloh ist in den letzten Jahren trotz steigender Einwohnerzahlen fast stagnierend (vergleiche Abbildung unten), der Pro-Kopf-Verbrauch liegt im Schnitt bei etwa 122 Liter pro Einwohner und Tag. Der Wasserverbrauch der Eigenversorger ist in diesen Zahlen nicht enthalten; weitere Daten dazu siehe Kapitel G.4.

Quelle: Stadtwerke Gütersloh

 

Stadt Gütersloh, Fachbereich Umweltschutz; Letzte Änderung: 08.05.2017